Arbeitsweise (Projektbeispiele)

Fantasiemasken aus Papp-Tellern Spielekette zum Thema "Indianer" Verkleidungsaktion im Fasanenhof


Die zwei wichtigsten Bausteine eines Spielmobileinsatzes sind Bewegung im Freien und soziales Miteinander erlernen. Bei unserer Arbeit steht die spielerische Bewegung im Mittelpunkt: Kinder bewegen sich freiwillig und mit Freude, testen ihre körperlichen Grenzen aus und entwickeln ein positives Körpergefühl. Dementsprechend sind in der Regel zwei Drittel der Angebote eines Spielmobileinsatzes Bewegungsangebote wie beispielsweise die Nutzung der "Spielwiese" mit einer großen Auswahl an verschiedenen Fahrgeräten, die Anleitung von Großgruppenspielen wie Ballspiele, Fang- und Staffelspiele, Geschicklichkeitsspiele, Seil- und Hüpfespiele. Kinder zur Bewegung zu animieren, ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Beitrag gegen Bewegungsmangel bei Kindern, den Spielmobilarbeit leisten kann. Bei Sport und Spiel lernen Kinder soziale Verhaltensweisen wie Team- und Konfliktfähigkeit. Kinder aus der Nachbarschaft und verschiedener Nationalitäten lernen sich bei unseren Einsätzen kennen, bauen Vorurteile ab und schließen wohnortnahe Freundschaften. Spielmobilarbeit ist demnach ein praktisches Stück integrative Arbeit. Darüber hinaus versuchen wir, geschlechtsspezifische Aspekte im Sinne von "Gender Mainstreaming" zu berücksichtigen. Methodisch bedeutet dass: Verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote für Jungen und Mädchen, die auf die Wünsche und Bedürfnisse - soweit sich das mit einer großen An-zahl von Kindern regeln lässt - abgestimmt werden.


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